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Die Kaffeepflanze ist ein Strauch oder ein 4-8 Meter hoher Baum, der kirschenartige Früchte trägt. Eine Besonderheit der Pflanze ist, dass sie gleichzeitig Kirschen von unterschiedlichem Reifegrad und Blüten tragen kann. Die unreifen Früchte sind grün, die reifen sind rot. Die Pflanze ist sehr empfindlich gegen Frost, verträgt aber auch Temperaturen über 30°C nur sehr schlecht. Deshalb gedeiht sie im Hochland (ab 300 bis etwa 1000 Meter) in Nähe des Äquators am besten (und übrigens auch im heimischen Wohnzimmer!). Kaffeepflanzen brauchen etwa 250-300 mm Niederschlag im Jahr. Um den Wasserverlust durch Verdunstung auszugleichen, muss es in den Anbaugebieten durchschnittlich 1500 - 2000 mm pro Jahr regnen. Die Menge der jährlichen Niederschläge spielt deshalb eine entscheidende Rolle bei der Auswahl von Anbaugebieten.
Drei Jahre nach der ersten Aussaat beginnt eine Pflanze zu blühen und die ersten Kirschen zu tragen. Diese benötigen wiederum 8- 12 Monate zur Reifung.
Die Kaffeebohne

Die uns bekannte Kaffeebohne ist eigentlich ein Samen der Kaffeepflanze. Entfernt man das Fruchtfleisch der reifen, roten Kirschen, dann stößt man auf zwei Steinkerne. Sie sind von jeweils zwei Häuten umgeben. Beide müssen entfernt werden, um das Innere - die Bohne - freizulegen. Dies muss früher einmal ein sehr mühseliger Prozess gewesen sein: Heute jedenfalls wird das Häuten der Bohnen in den Erzeugerländern in großen 'Waschanlagen' erledigt. Dort werden die Kirschen maschinell vom Fruchtfleisch getrennt, die Häutchen um die Bohnen enzymatisch (Fermentierung) entfernt und die sauberen Bohnen anschließend getrocknet. Nun sind sie fertig für die erste Proberöstung, bei der die Qualität der Ernte bestimmt wird.
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